Simulation

Allgemein

Krisenszenarien zusammen in einer virtuellen Umgebung bewältigen.

Wer ist daran beteiligt?

Jeder kann in Funktionen orientiert an der zivilen Gefahrenabwehr agieren (Einsatzleiter, Abschnittsleiter, Leitstelle etc.). Simulationen können jederzeit entweder unabhängig oder z.B. an Stabsübungen angebunden durchgeführt werden.

Wie sieht die technische Unterstützung aus?

Die Simulationsumgebung basiert auf dem Spiel EMERGENCY. Sie stellt nicht nur visuelle Aspekte dar, sondern bildet im Hintergrund auch Wirkungszusammenhänge ab (Brandausbreitung, Verhalten von Menschen etc.).

Wie läuft das genau?



Sobald ein Szenario durch den Formalisierungsprozess in die Simulation überführt wurde, kann diese im Mehrspielermodus ausgeführt werden. Die Teilnehmer nehmen in der Simulation über die Hierarchieebenen verteilte Rollen der zivilen Gefahrenabwehr ein. Die niedrigste „spielbare“ Ebene besteht aus einer Interaktion mit der 3D-Simulationsumgebung. Die hier eingenommene Rolle lässt sich am ehesten mit der mehrerer Zugführer vergleichen. In der Ebene darüber (vergleichbar mit Verbandsführern) kann auf einer interaktiven Lagekarte der Einsatz der zugeordneten „Zugführer“ koordiniert werden. Zusätzlich lässt sich eine Leitstellenfunktion zur Disposition der Einsatzkräfte anbinden. Die in der Simulationsumgebung hinterlegten Wirkungszusammenhänge beeinflussen das Geschehen und führen im Unterschied zu vorde nierten Ereignisfolgen zu dynamischen Verläufen. Es werden beispielsweise physikalische Effekte, der Ausfall von Infrastrukturen oder das Verhalten von Menschen realistisch simuliert. Die verschiedenen Optionen für das Vorgehen zur Bewältigung des Krisenereignisses sollen es den Simulationsteilnehmern erlauben, möglichst frei zu agieren und dadurch kreative Lösungen anzuwenden. Die Simulation lässt sich in reale Übungen einbinden. Wird beispielsweise eine Stabsübung durchgeführt, kommunizieren mehrere „Verbandsführer“ mit der Einsatzleitung bzw. dem Führungsstab. Dies geschieht eingebettet in die gewohnten Strukturen der Übungssteuerung. Ein „Spielleiter“ in der Übungssteuerung übernimmt die Steuerung von Einlagen in der Simulation und die Kommunikation mit den Simulationsteilnehmern. Das in der Simulation entstehende Lagebild kann anschließend als Grundlage für die Bespielung des übenden Stabes dienen. Der übende Stab selbst erfährt keine direkte Änderung seiner gewohnten Abläufe – profitiert jedoch von einer konsistenten und realitätsgetreuen Simulation im Hintergrund. Für die Nachbereitung der Übung kann die Simulation zur Laufzeit beobachtet und in der anschließenden Auswertung detailliert analysiert werden.

Mitmachen!

Wie Du mitmachen kannst, erfährst Du unter Community.